VALS-ASLA Konferenz 2026

Wo Sprache Recht schafft

Über forensische Linguistik, Kommunikation im rechtlichen Kontext und Mediation

Universität Basel, 5. Juni 2026

DieVALS-ASLA Konferenz 2026 behandelt Themen, die die Macht der Sprache in rechtlichen Fragestellungen beleuchten und allgemeiner in Situationen von Dissens und Konflikt, in denen es um die Aushandlung von Beweisen und die Wiederherstellung von Konsens geht.

Die forensische Linguistik ist ein Teilgebiet der angewandten Linguistik, in dem alle linguistischen Teildisziplinen zur Klärung rechtlicher Fragen beitragen – von der Phonetik und der Identifizierung von (Sprecher-)Typen bis hin zur Textlinguistik und der Aufdeckung von Fälschungen, Urheberrechtsverletzungen und Plagiaten. Die Linguistik wirkt auch im rechtlichen Bereich, indem sie eine Vielzahl von Studien zu unterschiedlichen juristischen Fragen bereitstellt – von der Abfassung juristischer Texte bis zur Organisation von Gerichtsverfahren durch Sprache.

Die angewandte Linguistik in diesen Kontexten ermöglicht eine Reflexion darüber, wie Beweise und Argumente linguistisch, diskursiv und interaktiv hervorgebracht werden, sowie darüber, inwiefern juristisches Argumentieren auf linguistischer Evidenz beruht. Die Mediationsarbeit greift auf beides zurück, um Formen von Konsens zwischen divergierenden Positionen auszuhandeln.

Programm  hier

Teilnahmegebühren

Studierende: 25 CHF, VALS-ASLA-Mitglieder: 35 CHF, andere: 50 CHF.
Die Gebühren beinhalten Kaffeepausen und ein leichtes Mittagessen.
Anmeldung per E-Mail an info@vals-asla.ch (Rechnung wird zugesandt).